
Karlsruhe setzt im Zuge seiner ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen grundsätzlich darauf, die Beleuchtung städtischer Gebäude auf das Notwendigste zu reduzieren. Die Fassadenbeleuchtung erfolgt nur noch bei besonderen Anlässen und führt damit zu einer dauerhaften Energieeinsparung, die CO2-Emissionen reduziert und das städtische Budget schont. Dementsprechend ist hier jede Stunde die „Stunde der Erde“. Denn Klimaschutz ist in der Stadtverwaltung fest verankert und geht weit über symbolische Aktionen hinaus. Die Stadt arbeitet kontinuierlich daran, ihr Klimaneutralitätsziel zu erreichen. Ergänzend dazu ermutigt die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger, aktiv zu werden.
Aktiv zum Klimaschutz beitragen: Wie geht das?
Die städtische Klimakampagne „KA° - Wir machen Klima“ bietet auf ihrer Tatenbank unter klima.karlsruhe.de Anregungen, wie Privatpersonen zur Earth Hour und an jedem Tag des Jahres zum Klimaschutz beitragen können. Die reduzierte „Lichtverschmutzung“ während der Earth Hour kann zudem auch genutzt werden, um die Natur im Dunkeln zu erkunden. In einem nahegelegenen Park oder Wald kann man den Geräuschen der Nacht lauschen, die einem sonst verborgen bleiben.
Inspirieren können die 60 Minuten des Innehaltens auch, um sich auf der Klimaplattform weitergehend zu informieren: Wie kann ich Solarenergie nutzen, welche Möglichkeiten habe ich, meinen nächsten Urlaub klimafreundlich zu planen und wie kann ich mit meiner Ernährung Positives bewirken? Diese und viele anderen Fragen finden ihre Beantwortung auf den Seiten der Kampagne „KA° - Wir machen Klima“.
Die Earth Hour findet dieses Jahr zum 19. Mal statt. Mittlerweile wird die Aktion auf allen Kontinenten durchgeführt. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Letztes Jahr haben allein in Deutschland 560 Städte und Gemeinden teilgenommen.
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